CIP (Cleaning In Place)

Der Begriff "Cleaning In Place" (CIP) bezeichnet eine vollautomatische Anlagenreinigung verfahrenstechnischer Anlagen. Dieses automatisierte Reinigungsverfahren spart Personal, Reinigungszeit, Reinigungsmittel und somit erhebliche Betriebskosten. Außerdem kann man höhere Temperaturen und höhere chemische Konzentrationen verwenden, da das Verfahren weitgehend personalunabhängig ist. CIP-Systeme werden häufig in der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie eingesetzt.
Ein CIP-Reinigungsprozess erfolgt in mehreren aufeinander abgestimmten Schritten, wie zum Beispiel:

1. Vorspülen (Wasser)
2. Reinigung (Lauge)
3. Zwischenspülen (Wasser)
4. Reinigung (Säure)
5. Final-Rinse: Spülen (Lebensmittel- und Getränkeindustrie: Frischwasser. In der Pharmaindustrie erfolgt der Final-Rinse mit der Wasserqualität, die später im Prozess eingesetzt wird, dementsprechend die Wasserqualitäten des WFI oder PW-Wassers)