ECHA (European Chemicals Agency)

Die Europäische Chemikalienagentur, kurz ECHA, ist richtungsweisend bei und verantwortlich für die Umsetzung von Rechtsvorschriften der EU im Bereich der Chemikalien. Das Ziel der Einführung war der menschliche Gesundheits- und der Umweltschutz, aber auch die Beachtung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.

Die ECHA ist Mitglied des Ausschusses für Biozidprodukte (BPC) und verantwortlich für die Genehmigungen und Verlängerungen von bioziden Wirkstoffen. Außerdem ist die ECHA richtungsweisend bei wissenschaftlichen und technischen Fragen bezüglich der Biozide.

Um ein einheitliches, europäisches Verständnis zu erreichen, arbeitet die ECHA in allen EU-Amtssprachen und veröffentlich entsprechend den Großteil ihrer für die Öffentlichkeit bestimmten Dokumente in vielfältiger Ausführung.

Unterteilt wird die ECHA in vier Bereiche:

  • REACH-Verordnung: Das Ziel ist die Verbesserung des Schutzes der menschlichen Gesundheit und der Umwelt. Speziell die Verbesserung vor Risiken, die durch Chemikalien entstehen können.
  • CLP-Verordnung: Diese Verordnung gewährleistet die Informationen für Arbeitnehmer und Verbraucher in der EU durch die Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien, einschließlich der mit den Chemikalien verbundenen Gefahren.
  • BPR-Verordnung: BPR bedeutet Verordnung über Biozidprodukte. Ziel ist es hier die Funktionen des Markts für Biozidprodukte in der EU zu verbessern und ein hohes, einheitliches Schutzniveau für Mensch und Umwelt zu gewährleisten und zu etablieren.
  • PIC-Verordnung: Diese Verordnung regelt die Aus- und Einfuhr bestimmter gefährlicher Chemikalien. Weiterhin schreibt die Verordnung Unternehmen Verpflichtungen vor, die Chemikalien in Nicht-EU-Länder ausführen möchten.