Kreuzkontamination

Eine Kreuzkontamination ist eine ungewollte Verschleppung von Substanzen. Pathogene (krankheitserregende) Mikroorganismen können von einem Produkt auf ein anderes übertragen werden. Auch Allergene können durch Rückstände in der Produktionsanlage ein anderes Produkt verunreinigen.
Bei Kreuzkontaminationen wird zwischen einer direkten und einer indirekten Übertragung unterschieden. Bei der direkten Kontamination wird eine Substanz durch den direkten Kontakt (direktes Berühren) auf das Produkt übertragen. Wird eine Substanz über ein Arbeitsgerät oder über das Berühren von Händen übertragen, liegt eine indirekte Kontamination vor. Denkbar ist auch eine Verschleppung durch Wind beziehungsweise Luftströmung.
Kreuzkontaminationen können durch die Einhaltung von hygienischen Maßnahmen vermieden werden. Die Arbeitsflächen und Arbeitsgeräte sollen regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden. Durch eine geeignete Mitarbeiterhygiene können ebenfalls Risiken einer Kreuzkontamination und die Vermehrung von Keimen minimiert werden, regelmäßiges Händewaschen sowie der richtige Umgang mit Reinigungsmitteln und eine Rotation der Desinfektionsmittel sind hierbei essentiell.